Impressum   AGBs   Datenschutzbestimmung   Haftungsausschluss Erstellt von Web Design Matthias Horak Löschschaumzusätze Schaum kann mehr als Wasser Gegen Brände von Kohlenwasserstoffen wie Benzin kann Wasser häufig nicht direkt eingesetzt werden. Denn die meisten dieser Stoffe sind leichter als Wasser, schwimmen obenauf, brennen weiter und bewirken beim Löschen mit Wasser unter Umständen ein Überlaufen oder ein Ausbreiten der brennenden Fläche. Beispiel: Brennendes Öl schwimmt auf Wasser und brennt dabei weiter. Schaum hingegen ist leichter als Öl und isoliert dadurch den Brennstoff vom Sauerstoff. Bei polaren Lösemitteln wie Alkohol besteht bei größeren Bränden meist nicht die Möglichkeit, die Flüssigkeit so stark mit Wasser zu verdünnen, dass sie nicht mehr brennt. Daher ist auch bei wassermischbaren Flüssigkeiten Schaum als Löschmittel unentbehrlich. Schaum löscht Flüssigkeitsbrände  Mit Hilfe von Schaumlöschmitteln gelingt es, auf dem flüssigen Brandgut eine geschlossene Schaumdecke zu erzeugen, die bei wasserfilmbildenden Löschmitteln durch einen sich gleichfalls auf dem Brandgut ausbreitenden Wasserfilm unterstützt wird. Das Verlöschen des Feuers ist den folgenden Effekten zu verdanken: 1. Brandgut und Luftsauerstoff werden durch die Schaumdecke voneinander getrennt. 2. Die Dämpfe der durch die Verbrennungswärme erhitzten brennbaren Flüssigkeiten werden daran gehindert, in die Sauerstoffzone zu strömen. Die Bildung brennbarer Dampf-Luft-Gemische wird dadurch vermieden. 3. Der Schaum gibt sein Wasser wieder ab und kühlt damit das Brandgut. Darüber hinaus wird die Wärmestrahlung des Feuers und der durch die Verbrennung aufgeheizten Gegenstände (Behälterwandung) durch die Isolationswirkung des Schaumes eingedämmt. Beides zusammen bewirkt eine Verringerung der Verdampfungsgeschwindigkeit des Brandgutes, die bei weiterer Schaumaufgabe soweit herabgesetzt wird, dass überhaupt keine Dampfdurchbrüche durch die Schaumdecke mehr erfolgen und der Löscherfolg eintritt. Schaum deckt brennbare Flüssigkeiten ab Um eine Zündung zu verhindern, wird Schaum beim Austritt brennbarer Flüssigkeiten auch vorbeugend eingesetzt. Damit wird die Verdampfung reduziert und so die Umwelt geschützt. Wasserfilmbildung von A3F-Schäumen Schaumerzeugung In der Praxis wird das zur Schaumerzeugung benötigte Wasser entweder aus einem Tank gepumpt oder direkt einer Wasserleitung entnommen und in den Zumischer geleitet. Der Zumischer saugt das Schaummittel nach dem Injektorprinzip über eine Leitung an. Die Zumischrate - sie soll je nach Schaummitteltyp und Angabe des Herstellers 1 bis 6% betragen - ist dabei regelbar. Sie hängt vom veränderbaren Durchflussquerschnitt im Zumischer, vom Arbeitsdruck, von Durchmesser und Länge der Ansaugleitung oder des Ansaugschlauchs und von der Viskosität des verwendeten Schaummittels ab. Bewertung der Löschleistung Die Löschleistung von Schaumlöschmitteln wird anhand von Kennzahlen bewertet, die unter standardisierten Bedingungen im Brandversuch ermittelt werden. Finiflam allround F -15, 3% Synthetisches Mehrbereichsschaummittel auf Basis grenzflächenaktiver Stoffe, sog. Tenside, Stabilisatoren, Lösungsvermittlern, Frostschutzmitteln und Konservierungsstoffen. Für den Einsatz gegen Brände der Brandklassen A und B amtlich zugelassen. (Zulassungs- Kenn-Nr. PL-4/90) Kanister je 20kg Kanister je 60kg Fass je 210kg Container je 500kg Container je 1000kg Finiflam A3F/A Synthetisches, wasserfilm- und polymerfilmbildendes Schaummittel. Ausgangsstoffe sind Fluortenside, wasserlösliche Polymere und Kohlenwasserstofftenside. Für die Brandklassen A und B u. a. amtlich in der BRD für Schwer- und Mittelschaum zugelassen. (Kenn-Nr. PL-5/97) Fass je 200kg Container je 500kg Container je 1000kg Wenn Sie mehr über das Thema Schaumlöschmittel erfahren möchten, senden wir Ihnen gerne weiteres Informationsmaterial zu. Schicken Sie uns bitte Ihre Anfrage per Post oder E-Mail oder rufen Sie uns direkt an.